Nimm nicht alles so persönlich. Ein Text um seine Persönlichkeitsentwicklung zu stärken und vor allem um Ruhe und Gelassenheit zu erlangen. Merh auf www.moreaboutdanie.at
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Nimm nicht alles so persönlich

Ratschläge geben war schon immer einer meiner Stärken, immerhin nehme ich viel auf, was meine Umgebung betrifft, diese aber auch selbst anzunehmen finde ich unglaublich schwehr. So auch bei dem Punkt „nimm nicht alles so persönlich“. Ich bin eine von jenen Personen, die sich schnell mal was zu Herzen nimmt, sauer wird, Fehler bei sich sucht und im Nachhinein dann denkt, eigentlich war das jetzt „völlig für die Katz“.

Oft sind es nur Kleinigkeiten und man fühlt sich ungerecht behandelt und möchte dem gegenüber am liebsten an den Hals springen. Egal ob kurz vor Dienstschluss noch einmal das Telefon läutet, man zugeparkt wurde oder die Dame bei der Kassa die Cent-Stücke zählt. Diese Momente stellen oft unsere Geduld in Frage nach einem langen Arbeitstag. Oder wurdet ihr auch schon mal ungerecht von eurem Chef behandelt, die Kollegin / der Kollege bevorzugt und habt ihr euch einfach fehl am Platz angefühlt?

Solche Momente verletzten einen, man fühlt sich angegriffen und wandelt dies in Wut um. Die Frage aller Fragen stellt sich jedoch hierbei: „Was bringt uns dieser Gefühlsausbruch wirklich?“. Wäre es für einen selbst und die Nerven nicht viel einfacher einfach den Kopf zu schütteln und den Moment abzuhaken? Gerade bei Kleinigkeiten (zB die Dame an der Kassa vorhin mit ihren 1,2 und 5 Cent-Stücken) könnte man dies doch einfach auf sich beruhen lassen. Ihr kennt das sicher, wenn ihr nach Hause kommt vom Einkauf und das erste was ihr dem zu Hause wartenden erzählt ist die Dame die die Einkaufsschlange aufgehalten hat.

Nimm nicht alles so persönlich. Ein Text um seine Persönlichkeitsentwicklung zu stärken und vor allem um Ruhe und Gelassenheit zu erlangen. Merh auf www.moreaboutdanie.at

Heute möchte ich nicht nur euch Tipps geben, wie ihr nicht immer alles so persönlich nehmen könnt, sondern auch für mich sozusagen festhalten, woran ich noch dringend arbeiten MUSS. Los gehts!

1. Es liegt nicht an Dir als Person

Wenn ihr zum Beispiel an der Straße steht, die Ampel auf rot und euch dann einer anrempelt und überholt, heißt es sicher nicht, dass euch die Person etwas Schlechtes wünscht. Vielmehr liegt es vielleicht daran, dass er/sie viel zu spät zu seinem/ihrem Termin kommt oder einfach gedanklich sich nicht direkt im Geschehen befindet. Wieso also etwas persönlich nehmen, dass der Gegenüber nicht einmal registriert hat?

Genauso liegt es im beruflichen Alltag. Habt ihr schon einmal eine Ansage eures Chefs bekommen, obwohl ihr den begangenen Fehler nicht so schlimm findet um euch direkt, vor versammelter Manschaft darauf anzusprechen? Wenn der Fehler so Groß wäre, dass er dem Unternehmen viel kostet, würde der Chef mit Sicherheit ein Einzelgespräch mit euch führen. Durch die Darbietung vor den Kollegen möchte er vermutlich nur klarstellen, dass so etwas nicht passieren darf und versucht damti sozusagen „die Kontrolle wieder zu erlangen“. Dies ist dann zwar auf Eure Kosten und bestimmt nicht fair, bezieht sich aber sicherlich nicht direket auf eure Person.

Das sind so Dinge, die im Alltag gerne mal passieren, aber deswegen sollte man dann keine schlaflosen Nächte haben.

2. Nimm es nicht persönlich und mache dir dein Leben nicht unnötig schwer

Es liegt also in den meisten Fällen nicht an einem selbst, dass man sich persönlich so runterputzt. Vielmehr nimmt man sich um die Probleme anderer an und macht sie sozusagen zu seinen eigenen und sucht bei sich selbst den Fehler.

Im Endefekt geht es meistens nur darum, dass der Dir gegenüber seine Fehler offen darstellt. Die Person die Dich an der Straße anrempelt und dir einen bösen Blick zuwirft, gesteht im Prinzip nur seinen eigenen Fehler ein nicht früh genug den Weg zur Arbeit (Termin oä.) angetreten zu haben. Der Chef, der Dir vor allen seine Meinung sagt, gesteht sich im Prinzip ein nicht genau darauf geachtet zu haben.

Du nimmst also die negativen Gefühle von deinem gegenüber auf und machst sie zu deinen Eigenen. Du gibst mir sicher recht, wenn ich Dir sage, dass solche Situationen zwar nicht schön sind, aber weder Dir noch dem dir gegenüber für mehr als diese paar Sekunden wichtig sein sollten. Mach Dir dein Leben nicht mit Fehlern oder Gefühlen anderer schwer, sondern genieße den Tag und lass dich davon nicht aus der Ruhe bringen.

Wie man nun solche Situationen meistert ohne sich stundenlang Gedanken darüber zu machen erfahrt ihr nun in den kurzen sechs Punkten – wie ihr etwas nicht zu sehr an euch ran lässt. Nehmen wir hier als Beispiel eine Auseinandersetzung mit einem Kollegen oder eurem Partner:

* Atmet zuerst einmal drei Mal tief ein und tief aus. So sammelt ihr eure Gedanken und reagiert nicht aus Wut heraus.

* Rufe dir in Erinnerung, dass der gegenüber seinen Dampf ablässt und du nur zufällig am Ventil gerüttelt hast. Sage dir während dem Einatmen im Inneren – Hier geht es nicht um mich persönlich!

* Bleibe sachlich und lasse dich nicht von seinen Gefühlen anstecken. Reagiert er so, weil du ihm zufällig über den Weg gelaufen hast oder bist du Teil des Problems.

* Hilf deinem gegenüber das Problem zu lösen. Wenn du ein Teil davon warst, biete an das Problem zusammen zu lösen. Warst du kein Teil davon, biete deine Hilfe an um das Problem zusammen anzugehen.

* Frage noch einmal nach, ob das Problem somit aus der Welt geschaffen ist oder ihr noch an verschiedenen Punkten arbeiten müsst.

* Abschließend, wenn die Emotionen wieder nachlassen kannst du gerne deinem Gegenüber ein Feedback geben bzw. Dir eines geben lassen. Das Problem ist doch nun aus der Welt geschafft und war eine Aufregung ja überhaupt nicht notwendig.

Mir geht es in dieser Situation meistens so, dass man sich dann mit einem Lächeln verabschiedet.

Mir als Person sind diese Punkte sehr wichtig und auch wenn ich mich noch nicht komplett darauf einlassen konnte, arbeite ich daran. Ich habe dazu einige Bücher gelesen und möchte mich jetzt im Urlaub mit Meditation auseinandersetzen. Mir ist es wichtig diese Ruhe und Gelassenheit in den Alltag mitzunehmen, was mir persönlich sehr schwer fällt. Ich trinke dann meistens eine Tasse Kaffe, atme öfters kräftig durch und versuche so meinen Gedankenpegel wieder auf ruhig zu stellen. Immer wieder versuche ich mich in der Meditation, sitze zB. auf der Liege meiner Eltern am Pool, die Köpfhörer auf Maximum gestellt und höre Meditationsmusik. „Das Wasser fließt, die Vögel zwitschern …“ Es fällt mir zwar immer noch schwer mich komplett „fallen zu lassen“ aber ich möchte diese Ruhe in einem selbst unbedingt trainieren.

Vielleicht habt ihr ein paar Tipps für mich?!

 

Eure,

Ein Kommentar

  • Christine

    Das sollte ich mir alles wirklich mal wieder mehr zu Herzen nehmen. 😉
    An sich habe ich kein großes Problem mit Kritik, allerdings als Künstler ist’s mir schon fast unmöglich gewisse Dinge nicht persönlich zu nehmen. Obwohl eben auch Geschmack sehr persönlich ist und man daher schon eine gewisse Distanz bewahren sollte…

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