Da sich ein Blog mit der Bloggerin ja mit entwickelt möchte ich mich zusammen mit euch heute mal an einem mir persönlich sehr wichtigen Thema austauschen. Dem Networkmarketing. Viele von euch werden diesen Begriff mit Sicherheit bereits kennen, jedoch was verbirgt sich genau dahinter?

[Werbung / Verlinkung zu externen Webseiten (Wikipedia, WKO)]

Kurz zu meiner Geschichte, wie ich zum Networkmarketing gekommen bin. Mein Freund und ich sind seit knapp drei Jahren nun zusammen. Seit Beginn unserer Beziehung arbeitete er schon im Networkmarketing. Anfangs mir ein kleiner Dorn im Auge habe ich mich aber langsam an das „Neue“ gew√∂hnt. Ein passives Einkommen? F√ľr mich undenkbar. Ich bin noch so aufgewachsen, dass man in der Schule schaute, gute Noten zu schreiben, um dann eine gute Ausbildung zu erhalten und den Rest seines Lebens dann in dieser Sparte bleibt. Da ich mich schon immer f√ľr den rechtlichen Bereich entschieden habe bin ich aus der Immobilienbranche (Sekretariat) zum Rechtsanwalt gewechselt. Nach nur ein paar Monaten habe ich jedoch f√ľr mich entschieden, dass ein Studium der Rechtswissenschaft f√ľr mich nicht in Frage kommt, ich aber den Sekretariatsbereich nur zu gerne mache. Der einzige Nachteil f√ľr mich ist die H√∂he des Gehalts. Auch mit einigen Jahren Erfahrung in diesem Bereich, werde ich nie das Verdienen k√∂nnen, was ich gerne zur Verf√ľgung h√§tte. So musste eine Alternative her. Da ich aber meinen Job liebe, wollte ich nur nebenbei etwas dazuverdienen. Nach einigem hin und her im Zuge eines Blogs, Beautyprodukte, etc. habe ich mich dann vor einiger Zeit dazu entschieden zusammen mit meinem Freund die Chance zu nutzen. Wir erstellten einen Partneraccount in seiner Firma und arbeiteten nun gemeinsam an unserem Lebensprojekt. Was wir genau machen bzw. bei welcher Firma wir arbeiten, erf√§hrt ihr in einem gesonderten Beitrag der vermutlich die n√§chsten Wochen online gehen wird.

Doch was bedeutet jetzt nun dieses „Networkmarketing“ ?

Networkmarketing bedeutet nichts anders als was man von anderen Firmen schon bereits kennt. Die Definition auf Wikipedia dazu lautet: Netzwerk-Marketing (auch Network-Marketing, Multi-Level-Marketing (MLM), Empfehlungsmarketing oder Strukturvertrieb) ist eine Spezialform des Direktvertriebs. Im Unterschied zum klassischen Direktvertrieb werden Kunden angehalten, als selbstständige Vertriebspartner weitere Kunden anzuwerben.

In unserem Fall l√§uft das ganze so, dass wir das Produkt unserer Firma selbst seit l√§ngere Zeit konsumieren und davon begeistert sind. Dies empfehlen wir aufgrund unserer positiven Erfahrungen weiter und erhalten so neue Kunden. Manchmal ist ein Kunde dabei, der auch so begeistert ist wie wir und es an ganz viele Menschen in die Welt hinaustr√§gt. Solche Menschen informiert man dann dar√ľber, dass neben dem Konsum als Kunde auch die M√∂glichkeit besteht damit ein passives Einkommen aufzubauen. Dies nennt man bei uns Markenbotschafter. √Ąhnlich als wenn du dir zB einen Lippenstift bei der Drogerie um die Ecke holst, diesen toll findest und deiner besten Freundin empfielst und diese den Lippenstift dann auch in der Drogerie kauft. Der einzige Unterschied dabei ist, dass die „Provision“ hierbei die Drogerie einheimst.

Was hat Networkmarketing mit einem Schneebalsystem zu tun?

Kurz gesagt, rein gar nichts. Leider ist der Beruf im Networkmarketing bei vielen immer noch als Schneeballsystem oder Pyramidensystem verrufen, da viele einfach einige Informationen aus den Medien auffangen und verbinden ohne dabei ein Basiswissen oder Hintergrundwissen dar√ľber zu haben. Was verr√§t uns nun Wikipedia dar√ľber: Als Schneeballsystem oder Pyramidensystem werden Gesch√§ftsmodelle bezeichnet, die zum Funktionieren eine st√§ndig wachsende Anzahl an Teilnehmern ben√∂tigen, analog einem den Hang hinab rollenden und dabei stetig anwachsenden Schneeball. Gewinne entstehen fast ausschlie√ülich dadurch, dass neue Teilnehmer in dem System mitwirken, eigenes Kapital einbringen oder erwirtschaften. Mitunter gibt es gar kein oder nur ein √ľberteuertes Produkt, sodass ein Betrugsdelikt vorliegt. Jeder Teilnehmer wird mitunter an allen Einnahmen beteiligt, welche die Teilnehmer erhalten, die sie angeworben haben, wovon sich die Bezeichnung Pyramidensystem ableitet. Dadurch k√∂nnen nicht nur die Gr√ľnder, sondern auch Teilnehmer, die besonders lange dabei sind, profitieren. Alternativ verschieben die Gr√ľnder selbst gezielt alle Einnahmen innerhalb ihres Systems, sodass den Investoren vorgegaukelt wird, eine Rendite zu erhalten, w√§hrend das Gros der Investitionen veruntreut wird und damit verloren geht. Schneeballsysteme sind Spezialf√§lle von Konstrukten, welche auf st√§ndiges Wachstum unter endlichen Rahmenbedingungen angewiesen sind und daher in der Regel innerhalb weniger Jahre zusammenbrechen bzw. auffliegen. In den meisten L√§ndern sind diese inzwischen illegal.

Wie läuft nun ein Direktvertrieb ab?

Zuerst einmal ist der Direktvertrieb eine vom WKO anerkannte Form der Arbeitsm√∂glichkeit. (Informationen auf der WKO-Seite) Ein Direktvertrieb bzw. Empfehlungsmarketing erm√∂glich jeden einzelnen Markenbotschafter genausoviel zu verdienen wie der oberste Markentbotschafter in der Upline. Sprich es sind keine Grenzen gesetzt nach obenhin und es gibt keinen „Ersten“ der immer mehr als alle anderen verdient. Der Direktvertrieb erm√∂glich Kondionen zu g√ľnstigeren Preisen, da man den Zwischenh√§ndler ausspart und somit die Kosten niedriger halten kann.

Ein Beispiel: Ein Saft der Marke XYZ wird in Deutschland hergestellt, geht dann auf den Transport in die Firma nach √Ėsterreich, welche die wiederrum dann in den kleinen Supermarkt um die Ecke liefert. Hier entstehen nat√ľrlich Transport- und Lagerkosten sowie eine Gewinnspanne des Supermarktes, die dann der Endverbraucher nat√ľrlich bezahlen muss. Was aber, wenn man als Endverbraucher direkt bei der Firma bestellt? Lager- und Lieferkosten sowie Gewinnspanne des Supermarktes fallen weg und der Preis ist nat√ľrlich niedriger.

Was jedoch unterscheidet jetzt ein Networkmarketing von einem Schneballsystem?

Bei einem Schneballsystem wird vereinbart, dass ein Kunde ein Entgelt leisten muss (zB eine Ware) und unter dieser Bedingung weitere Abnehmer gewinnt, die mit dem Unternehmer in ein gleiches Vertragsverh√§ltnis treten. Dies hei√üt, Produkte werden vorfinanziert und dann an den Endkunden weiterverkauft. Das Pyramidenspiel funktioniert gleich, nur tritt dort der Kunde nicht mit dem Unternehmer, sondern mit dem jeweils Anwerbenden in ein Vertragsverh√§ltnis. Beim Pyramidenspiel oder Schneeballsystem profitieren somit nur die Fr√ľhstarter auf Kosten der Sp√§teinsteiger, bei Direktvertrieb k√∂nnen dauerhaft alle Beteiligten profitieren und unterscheidet sich somit von obigen illegalen Pyramidenspielen bzw. Schneeballsystemen.

Der Erfolg im Direktvertrieb fällt nicht in kurzer Zeit vom Himmel,
sondern ist konsequent zu erarbeiten.

Kurz zusammengefasst:

  • Im Direktvertrieb steht der Produktverkauf, nicht das Anwerben von Personen im Vordergrund.
  • Im Direktvertrieb sind die K√§ufe der Produkte ohne weiteres Anwerben neuer Kunden m√∂glich.
  • Im Direktvertrieb besteht keine Pflicht zur vorigen Abnahme von Produkten.
  • Im Direktvertrieb k√∂nnen alle Beteiligten – egal zu welchem Zeitpunkt er startet – dauerhaft profitieren, von einem Pyramiden- oder Schneeballsystem profitieren nur die fr√ľhen Teilnehmer.

Wie läuft Networkmarketing in der von uns gewählten Firma?

Bei uns ist es immer m√∂glich mehr als jener zu Verdienen der uns sozusagen zum Unternehmen gebracht hat. Auch der aller erste Markenbotschafter der ganz oben in der Kette eingetragen ist, verdient nicht automatisch mehr als alle anderen. Man hat hier genauso die M√∂glichkeit mit viel Ergeiz und Flei√ü genausoviel oder sogar mehr an Einkommen zu erzielen. Weiters beh√§lt sich die Firma Sicherheiten vor. Vom gesamten Umsatz gehen daher nur 40% an die Markenbotschafter (Provisionen, etc.) zur√ľck. Es ist hier auch wichtig immer mehr Kunden als Markenbotschafter zu haben (logisch, oder?) Denn wenn sich nur mehr Markenbotschafter im Unternehmen und keine Kunden, sinkt nat√ľrlich die H√∂her der Verg√ľtungen und Provisionen gegen Null. Daher hat sich die Firma dazu entschieden den Prozentsatz von 85% Kunden auf 15& Markenbotschafter zu halten. Man ist hier also auch nur Auszahlungsberechtigt, wenn man mehr als 50% Kunden vorweisen kann. Weiters m√ľssen wir auch keine Produkte vorher kaufen um diese dann mit einer Gewinnspanne weiterzuverkaufen. Wir empfehlen aufgrund unserer Erfahrungen die Produkte und k√∂nnen so die Kunden diese direkt im Onlineshop zum selbigen Preis wie wir kaufen. Nat√ľrlich ist auch der Erwerb in zB Apotheken m√∂glich. Hier jedoch werden nat√ľrlich die Lieferkosten, Lagerkosten und die Gewinnspannen dazugerechnet worin das Produkt dann f√ľr den Endkunden teuerer ist als wie im Direktvertrieb.

Ich hoffe ich konnte hiermit eure √Ąngste rund um das Networkmarketing etwas mindern und vor allem euch klarmachen, wie man ein Multilevelmarketing von einem illegalen System unterscheidet.

Eure,

Dies ist keine rechtliche Auskunft und √ľbernehme ich keine Haftung.
Es handelt sich lediglich um meine Sichtweise und mein Wissen in diesem
Bereich sowie eine Sammlung an Definitionen aus den genannten Onlineportalen.

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